Chancen auf dem Arbeitsmarkt

 

Telejobs bieten attraktive Perspektiven

 

 

 

 

Telejobs bieten attraktive Perspektiven

 

 

Die Arbeitswelt verändert sich. Zunehmend reduzieren Unternehmen Vollzeit-Arbeitsplätze und engagieren sogenannte Freiberufler, die Projektaufgaben übernehmen. Heimarbeit bietet daher für immer mehr Menschen eine attraktive Alternative zum Vollzeitjob in Festanstellung. In Belgien und in der Schweiz ist Heimarbeit schon längere Zeit üblich. Hier werden mehr Aufgaben von zu Hause aus übernommen als beispielsweise in Deutschland.

 

 

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Ausgereifte Informationstechnologie ermöglicht Heimarbeits-Boom

 

Viele Gründe sprechen für einen Heimarbeitsplatz. Arbeit ist schließlich nicht abhängig vom Ort, sondern von der Aufgabe. So ist es völlig gleich, wo sich der jeweilige Mitarbeiter befindet, solange eine Vernetzung über Telefon, Computer oder den Postweg möglich ist. Auch Online-Meetings lassen sich jederzeit einberufen, so dass ein Erscheinen vor Ort nicht nötig ist. High Speed Internet macht den schnellen Transfer auch von großen Datenmengen möglich.

 

Telearbeit hat sich etabliert, seitdem die Informationstechnologie Einzug gehalten hat in den privaten Haushalten. In der Mehrzahl aller Haushalte steht zwischenzeitlich mindestens ein Computer bzw. Laptop zur Verfügung. Viele Telearbeitsplätze werden auch von Unternehmen mit Computer und Internetzugang zur Verfügung gestellt. Die technischen Voraussetzungen sind meist Breitbandverbindungen, so dass Teamarbeit selbst über Ländergrenzen hinweg möglich ist. Doch auch über Telefon oder einfach mit Stift und Papier sind Heimarbeiter ausgestattet und verrichten ihre Arbeit für diverse Unternehmen außerhalb der Firmenzentralen oder Zweigstellen, direkt in ihren eigenen vier Wänden.

 

Fahrtzeiten und Kosten sparen

 

Während viele Berufstätige täglich zu Ihrer Arbeit pendeln und teils einige Stunden täglich in Autos verbringen oder in Bussen und Bahnen, starten Freelancer ihren Arbeitstag dort, wo sie wohnen. Sie beginnen direkt mit ihrer Arbeit ohne Fahrtstress. Auf Benzingeld lässt sich damit genauso verzichten wie auf ein angespanntes Nervenkostüm.

 

Wunsch vieler Berufstätiger nach Heimarbeit – Leistung zahlt sich aus

 

Im Januar 2012 proklamierte Reuters, die größte internationale Nachrichtenagentur weltweit, die Telearbeit als ein Zukunftstrend. Einer Umfrage zufolge gaben 34 Prozent der befragten Arbeitnehmer an, dass sie gerne zu Hause arbeiten würden. Der Verband BITKOM der Hightech-Branche hat bei einer Befragung von 1.000 Menschen ab 14 Jahren im Jahr 2010 herausgefunden, dass immerhin 20 Prozent gerne zu Hause arbeiten wollten. 37 Prozent der Befragten konnten sich die Heimarbeit an einigen Tagen in der Woche vorstellen. Vor allem die 30- bis 49-Jährigen wünschten sich einen Telearbeitsplatz oder waren bereits in der vorteilhaften Lage. Die Jüngeren dagegen wollten sich noch im Job beweisen und bevorzugten den Büroarbeitsplatz. Zwischen Frauen und Männern zeigte sich nur ein kleines Ungleichgewicht. Frauen wollten im Jahr 2010 nach der BITKOM Befragung zu 73 Prozent bevorzugt zu Hause arbeiten, während Männer immerhin noch zu 65 Prozent gerne Heimarbeit nutzen wollten.

 

Viele Menschen wünschen sich, zu Hause zu arbeiten. Ob Eltern, Pendler oder auch Mini-Jobber – die Möglichkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt sind groß. Dabei ist auch der Verdienst variabel. Wie viel Geld sich mit Heimarbeit erwirtschaften lässt, das bestimmt jeder zum größten Teil selbst. Leistung ist für das persönliche Einkommen die grundlegende Größe.

 

Argumente für Arbeitgeber: Kostensenkung und zufriedene Mitarbeiter

 

Heimarbeit schafft viele Vorteile, nicht nur finanzieller Art. Die Kosten für die Arbeitsplätze sinken und auch die Vorteile im Umweltschutz sind sichtbar durch wegfallende Emissionen durch Fahrten mit Verkehrsmitteln. Auch die sogenannte Work-Life-Balance verbessert sich. Familie und Beruf lassen sich besser in Einklang bringen. Und die Arbeitsleistung der Mitarbeiter steigt aufgrund einer angenehmeren Lebenssituation.

 

Argumente für Berufstätige: Projekte gezielt auswählen und die Arbeitszeit flexibel bestimmen

 

Auch Berufstätige profitieren von Heimarbeit. Die Jobs lassen sich gezielt auswählen. Gerade bei Mini-Jobbern löst Heimarbeit das Ungleichgewicht zwischen Fahrt- und Arbeitszeit. Wegstrecke fällt weg und die Leistung für den 400 Euro Verdienst lässt sich vielfach flexibel neben Familienaufgaben erbringen wie beispielsweise beim Adresseneingeben in spezifische Formulare. Auch Online-Umfragen übernehmen Heimarbeiter.

 

Gerade die Entwicklung der Cloud, der virtuellen Rechnerwolke, oder der Dropbox macht den weltweiten Austausch von Informationen über das Internet leicht. Marketing-Experten haben so beispielsweise jederzeit Zugriff auf wichtige Firmenfakten und Wirtschaftsinformationen.

 

Spaß haben bei der Heimarbeiten und dabei Geld verdienen

 

Auch mit dem eigenen Hobby können Menschen durchaus zu Hause Geld verdienen. Wie wäre es beispielsweise mit dem Brennen von CDs für Auftraggeber? Vielfach macht es den Heimarbeitern großen Spaß, ihre bezahlten Aufgaben zu erledigen. Selbstverständlich sollten die Angebote seriös sein. Wenn der Start in die Heimarbeit nämlich mit finanziellen Auslagen einhergeht, ist schon einmal Vorsicht geboten. Auch teure Informationsunterlagen oder kostenpflichtige Hotlines der Arbeitgeber geben Grund, die mögliche Mitarbeit zu hinterfragen.

 

Talente gefragt bei der Heimarbeit

 

Mitarbeiter mit Sprachkenntnissen sind derzeit international gesucht. Von überall in der Welt aus lassen sich Internetkontakte aufbauen und für Unternehmen pflegen. Sprach- und auch Kulturexperten sind gefragt, um die Lokalisierung von Webseiten beispielsweise voranzutreiben und mehr Besucher für Webauftritte zu gewinnen. Übersetzungsagenturen wie Lingo24 arbeiten mit Freelancern zusammen, die moderne Arbeitsplätze zu Hause vorweisen. Ein freier Übersetzer braucht lediglich einen Internetanschluss mit PC.

 

Auch für Webseiten-Entwickler, für Suchmaschinenoptimierer und Business Developer eignen sich Heimarbeitsplätze. Dank des sich entwickelnden eBusinesses werden ausländische Märkte immer interessanter. Hier bieten sich große Chancen für Projektmitarbeiter, die flexibel zu Hause arbeiten.

 

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungen anbietet. Folge Christian auf Twitter unter @l24de.

 

 

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