Berufsunfähigkeit bei Heimarbeit

Immer mehr Menschen wagen den Weg in die Selbstständigkeit

und nicht wenige von Ihnen arbeiten von zuhause, also in Heimarbeit.

 

Immer mehr Menschen wagen den Weg in die Selbstständigkeit und nicht wenige von Ihnen arbeiten von zuhause, also in Heimarbeit.

Dies kann unterschiedliche Formen haben.

Sei es die Arbeit im Home-Office, Telemarketing oder die Produktion von Waren in den eigenen vier Wänden, Heimarbeit kann sich ganz unterschiedlich gestalten.

Ähnlich wie bei anderen selbstständigen Berufsfeldern sind Sie jedoch dabei ganz auf Ihre eigene Arbeitskraft angewiesen.

Dies kann zu einem ernst zu nehmenden Problem werden, wenn Sie für längere Zeit erkranken oder sogar berufsunfähig werden.

Gründe für Berufsunfähigkeit
Dabei unterschätzen die meisten Menschen gerade eine mögliche Berufsunfähigkeit.

 

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Gerade wenn die Arbeit nicht körperlich anstrengend ist, denken viele, sie können kaum von Berufsunfähigkeit betroffen sein.

Dabei hat Berufsunfähigkeit nicht selten unvorhersehbare Ursachen.

Und dies sind nicht einmal Unfälle, denn diese machen nur einen kleinen Teil bei den Ursachen für eine Arbeits- oder Berufsunfähigkeit aus.

Vielmehr nehmen Erkrankungen des Bewegungsapparats und Rückenprobleme zu, manchmal bis zu dem Punkt, dass selbst eine Arbeit im Sitzen für längere Zeit unmöglich wird.

Auch darf bei der Heimarbeit die psychische Komponente nicht vernachlässigt werden.

Denn viele Heimarbeiter setzen sich persönlich Druck, einerseits um die Motivation zu finden, auch „ohne Aufsicht“ regelmäßig und kontinuierlich zu arbeiten.

Andererseits ist eine Selbstständigkeit nicht selten mit einer gewissen Zukunftsangst verbunden, etwa der Befürchtung, dass sich die Auftragslage verschlechtert.

Angesichts der Tatsache, dass gerade psychische Erkrankungen immer häufiger die Ursache für eine Berufsunfähigkeit ist, sollte man sich deshalb auch als jemand, der Heimarbeit betreibt fragen, wie man sich im Fall des Falles absichert.

Denn kommt es tatsächlich zur Berufsunfähigkeit, steht man als Selbstständiger oft ohne finanzielle Unterstützung da.

Selbst wenn man Ersparnisse hat, sind diese mitunter schnell aufgebraucht.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher ein Muss für jeden Selbstständigen und auch Heimarbeiter.

 

Worauf sollten Sie achten?
Je jünger man beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto geringer fallen die Versicherungsbeiträge aus.

Es macht also selten sind, diesen Schritt hinaus zu zögern, da sich dadurch nur die monatliche Belastung erhöht.

Zudem kann die Versicherung Risikozuschläge berechnen, wenn bei der notwendigen Gesundheitsprüfung Vorerkrankungen festgestellt werden.

Daher ist es sinnvoll, sich um eine Versicherung zu kümmern, solang man noch jung und gesund ist.

Kommt es zum Schadensfall, also zu einer Berufsunfähigkeit, erhält man eine monatliche Rente, deren Höhe von vornherein festgelegt wird.

Als berufsunfähig gilt man, wenn man den vorher ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann, infolge einer Krankheit oder eines Unfalls.

 

Beim Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte man unbedingt darauf achten, dass der Vertrag eine so genannte „abstrakte Verweisung“ ausschließt, sonst kann der Versicherer die Zahlungen verweigern, wenn Sie noch mehr als drei Stunden arbeiten können, egal in welchem Beruf.

Auch ist es sinnvoll auf eine Nachversicherungsgarantie zu achten.

Diese ermöglicht es Ihnen, den Versicherungsvertrag im Nachhinein anzupassen, sollte sich etwas an Ihrer Lebenssituation ändern.

So ist es zum Beispiel möglich, mit einer kleinen Rente und damit geringeren Beiträgen zu beginnen.

Ändert sich dann Ihre Situation, gründen Sie zum Beispiel eine Familie, können Sie im Nachhinein die Versicherungsbedingungen dahingehend verändern, dass Sie höhere Beiträge zahlen und damit Ihre Familie noch besser absichern für den Fall, dass Sie als Verdiener ausfallen.

Mehr zu dem Thema Berufsunfähigkeit finden sie hier.


 

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